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CheckSafe Schweiz · in einfacher Sprache

AGB kurz erklärt

Hier steht die praktische Bedeutung unserer Nutzungsbedingungen in kurzen Antworten. Bei Widersprüchen gilt der vollständige Rechtstext – zwingendes Schweizer Recht geht immer vor.

Version 1.0Inkrafttreten 27.07.2026Geltungsraum Schweiz

Einfache Zusammenfassung

Das Wichtigste ohne Juristendeutsch

  • Du darfst CheckSafe kostenlos für rechtmässige eigene Prüfungen verwenden.
  • Das Ergebnis ist eine Hilfe zur Entscheidung, kein Echtheitszertifikat und kein Freipass zum Klicken oder Bezahlen.
  • Du entscheidest vor einer Speicherung selbst, was mit deinem Upload passiert.
  • Melde Fehler und bestreite falsche Datenbanktreffer – sie werden nicht allein wegen einer Einzelmeldung als bestätigt behandelt.
  • Diese Kurzfassung erleichtert das Verständnis, ersetzt aber nicht die vollständigen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung.
Abschnitt 1

Was macht CheckSafe?

CheckSafe sucht in Nachrichten, Links, Screenshots und Dokumenten nach Warnsignalen. Dafür kombiniert das Tool technische Prüfungen, Regeln, bekannte Betrugsmuster, öffentliche Quellen und – wenn aktiviert – KI.

Du erhältst Gründe und nächste Schritte statt nur einer Zahl. Trotzdem kann das Tool echte Nachrichten fälschlich warnen oder neue Betrugsversuche übersehen.

Abschnitt 2

Kostet die Nutzung etwas?

Die beschriebene Basisanalyse ist kostenlos. Sollte später eine kostenpflichtige Zusatzleistung hinzukommen, zeigen wir Preis und Vertragsmoment vorher klar an. Schweigen, ein vorausgewähltes Feld oder ein blosser Upload lösen keine Zahlung aus.

Abschnitt 3

Was darf ich hochladen?

Nur Inhalte, die du rechtmässig prüfen lassen darfst. Zeige möglichst nur den verdächtigen Teil und schwärze Privates, das für die Analyse nicht nötig ist.

  • keine Passwörter, vollständigen Kartendaten oder SMS-Codes
  • keine illegal beschafften oder verbotenen Inhalte
  • keine erfundenen Meldungen über Personen oder Unternehmen
  • keine Malware- oder Belastungstests
Abschnitt 4

Was bedeutet das Ergebnis?

«Niedriges Risiko» bedeutet: Im Moment wurden keine deutlichen Warnsignale gefunden. «Hohes Risiko» bedeutet: Mehrere oder starke Warnsignale sprechen für besondere Vorsicht. Beides ist keine endgültige Feststellung.

Ein Screenshot beweist nur, was darauf sichtbar ist. Ein Logo, eine gültige IBAN oder ein professionelles Layout beweist keine Echtheit.

Abschnitt 5

Was passiert mit meinen Daten?

Keine Option darf vorausgewählt sein. Für allgemeines KI-Training braucht es eine separate freiwillige Zustimmung.

  • Nur analysieren: Original nach der Analyse löschen.
  • Anonymisiert beitragen: Original löschen, nur geschützte Muster oder Hashes behalten.
  • Betrugsfall melden: geschwärzten Fall als zunächst unbestätigte Meldung speichern.
Abschnitt 6

Was, wenn CheckSafe falsch liegt?

Korrigiere zuerst erkannten Text und Indikatoren. Danach kannst du Feedback geben oder eine Datenbankzuordnung bestreiten. Bestätigte Belege wiegen stärker als einzelne Meldungen; Änderungen müssen nachvollziehbar dokumentiert werden.

Abschnitt 7

Wer entscheidet, ob ich klicke oder bezahle?

Du. Nutze für wichtige Handlungen einen zweiten, selbst recherchierten Kontaktweg. Rufe eine Bank zum Beispiel über die Nummer auf ihrer offiziellen Website oder Karte an – nie über die Nummer in der verdächtigen Nachricht.

Abschnitt 8

Wer haftet?

Wir stehen für Schäden ein, soweit zwingendes Recht dies verlangt. Eine automatische Einschätzung kann aber keine Verantwortung für deine Entscheidung oder Handlungen eines Betrügers übernehmen. Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit und zwingende Konsumentenrechte werden nicht ausgeschlossen.

Abschnitt 9

Kann ich aufhören und Daten löschen?

Ja. Du kannst die Nutzung beenden, Sitzungen abmelden, Einwilligungen widerrufen und – soweit rechtlich möglich – Konto- oder Falldaten löschen lassen. Dafür gibt es eigene Seiten mit klaren Schritten.

Abschnitt 10

Wo steht der verbindliche Volltext?

In den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung. Bei einer unklaren oder überraschenden Formulierung soll die verständliche, faire und gesetzeskonforme Auslegung gelten; zwingendes Schweizer Recht hat Vorrang.

Noch unklar?

Frag uns in Alltagssprache. Wir erklären, welche Regel für deine Situation gemeint ist.

Verständliche Antwort anfragen

Offizielle Grundlagen und Hinweise